
Wir bilden junge Leute in folgenden Berufen aus:
IT-Systemelektroniker/in
IT- Systemkauffrau/mann
IT-Systemelektroniker/in
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungen
an Klaus Heuler.
E-Mail: info@heuler-online.de
an Klaus Heuler.
E-Mail: info@heuler-online.de
Berufsbild IT-Systemelektroniker/in
IT-System-Elektroniker/in kennen den Markt und die Einsatzfelder der Produkte des Unternehmens. Ihnen sind betriebswirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Zusammenhänge bekannt. Sie haben grundlegendes Wissen über Vertriebsaufgaben und Verkaufsstrategien.
IT-System-Elektroniker/in planen und installieren IT-Systeme, einschließlich der entsprechenden Geräte, Komponenten und Netzwerke. Sie installieren die Stromversorgung und die Software und nehmen die Systeme in betrieb. Sie realisieren kundenspezifische Lösungen durch modifikationen von Hard- und Software. Sie analysieren Fehler und beseitigen Störungen.
Typische Einsatzgebiete sind zum beispiel Computersysteme, Festnetze, Funknetze, Endgeräte oder Sicherheitssysteme.
Konkret bedeutet das: der berufliche Alltag der Systemelektroniker umfasst - unter anderem! - die analyse der IT-technischen Kundenanforderungen, die Konzeption von IT-Systemen, das erstellen von Angeboten, information über Finanzierungsmöglichkeiten und Abschluss von Verträgen, das beschaffen von Geräten, Hard- und Software sowie Dienstleistungen, der Einsatz von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle, installation und inbetriebnahme von IT-Systemen einschließlich Übergabe an den Kunden, die Vereinbarung und Durchführung von Serviceleistungen, Beratung und Schulung von Kunden und Benutzern sowie die Abrechnung von Auftragsleistungen.
Ausbildung
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Berufen sind fließend. Die Ausbildung berücksichtigt das - so gibt es bei der Ausbildung zwei etwa gleich große Blöcke: die Kernqualifikationen und die Fachqualifikationen.
Dabei sind die Kernqualifikationen bei allen IT-Berufen identisch. Ziel ist es, selbstständiges planen, durchführen und kontrollieren sowie das handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang zu fördern.
a) Die Kernqualifikationen
Die Vermittlung der Kernqualifikationen umfasst fünf Themenblöcke, die eine breite Wissensbasis bilden sollen:
1. Der Ausbildungsbetrieb
Themen u.a.: Rechtsform und struktur des Betriebes, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Umweltschutz
2. Geschäfts- und leistungsprozesse
Themen: Wirtschaftlichkeit, betriebliche Organisation, Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen,
kaufmännische Steuerung und Kontrolle
3. Arbeitsorganisation und -techniken
Themen: Kommunikation, Information, Planung, Organisation, Teamarbeit
4. IT-Produkte und Märkte
Themen: Einsatzfelder und Ttrends, Hardware, Anwendungen, Netze, Dienste
5. Herstellen und betreuen von Systemlösungen
Themen: Analyse und Konzeption, Programmiertechniken, Installation, Konfiguration, Datenschutz,
Urheberrecht, Systempflege
b) Die Fachqualifikationen
Neben den Kernqualifikationen, mit denen alle IT-Berufe eine gemeinsame Grundlage haben, findet mit dem zweiten großen Baustein der Ausbildung - der Fachqualifikation - die Spezialisierung statt.
Die in der Ausbildung vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten umfassen unter anderem:
1. Systemtechnik
Themen: Systemkomponenten, ergonomische Geräteaufstellung
2. Installation
Themen: Montagetechnik, Stromversorgung, Schutzmaßnahmen, Datensicherheit, Hard- und Softwaretests, Netzwerke
3. Serviceleistungen
4. Instandhaltung
5. Fachaufgaben im Einsatzgebiet
Themen: Produkte, Prozesse und Verfahren, Projektplanung, Projektdurchführung und Auftragsbearbeitung,
Projektkontrolle, Qualitätssicherung.
Voraussetzungen
Klar ist: wer Berührungsängste mit dem Computer hat, der sollte lieber woanders schauen. Ansonsten sollten diejenigen, die in diesem Beruf arbeiten wollen, folgendes mit bringen:
gute allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit
durchschnittliche Wahrnehmungsgenauigkeit und
-geschwindigkeit bei schriftlichem Material (Tabellen, Listen,
Programmstrukturen auf Papier und Monitor)
durchschnittliches mündliches und schriftliches
Ausdrucksvermögen (unterweisen von Kunden, Anwendern und
Mitarbeiter)
logisch /schlussfolgerndes Denken und Einfallsreichtum
eine gewisse Belastbarkeit
gute Grundbildung
logisches Denkvermögen
Befähigung zum Planen und Organisieren
Kommunikationsfähigkeit (Teamwork/ auf Kunden zugehen)
Pioniergeist und Offenheit für neues
langfristige Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
Flexibilität und Mobilität
eigenverantwortliches aneignen von Fertigkeiten und Kenntnissen
interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und
kaufmännischer Tätigkeit
Neugier und Freude am Umgang mit Computern
Lust im Team, aber auch selbständig zu arbeiten
etwas handwerkliches Geschick
Zukunft
Die IT-Branche boomt mit jährlichen Umsatzsteigerungsraten zwischen 8 und 10 Prozent. 1999 dürfte der Umsatz auf mehr als 100 Milliarden Mark gestiegen sein. Die Betriebe suchen händeringend nach Fachkräften. Für den Bereich der betrieblichen Ausbildung tragen die neuen IT-Berufe dazu bei, die Fachkräftelücke zu schließen. Iinnerhalb der nächsten fünf Jahre könnte der Arbeitskräfteengpass in der Iinformationstechnik europaweit auf 1,6 Millionen Personen anwachsen. In Deutschland würden dann weit über 300.000 Spezialisten fehlen, wie Experten aufzeigen. Also: gute Karten für jeden, der in diesen Berufen die Ausbildung abgeschlossen hat!
ein paar Statistiken: http://www.bibb.de/
IT-System-Elektroniker/in kennen den Markt und die Einsatzfelder der Produkte des Unternehmens. Ihnen sind betriebswirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Zusammenhänge bekannt. Sie haben grundlegendes Wissen über Vertriebsaufgaben und Verkaufsstrategien.
IT-System-Elektroniker/in planen und installieren IT-Systeme, einschließlich der entsprechenden Geräte, Komponenten und Netzwerke. Sie installieren die Stromversorgung und die Software und nehmen die Systeme in betrieb. Sie realisieren kundenspezifische Lösungen durch modifikationen von Hard- und Software. Sie analysieren Fehler und beseitigen Störungen.
Typische Einsatzgebiete sind zum beispiel Computersysteme, Festnetze, Funknetze, Endgeräte oder Sicherheitssysteme.
Konkret bedeutet das: der berufliche Alltag der Systemelektroniker umfasst - unter anderem! - die analyse der IT-technischen Kundenanforderungen, die Konzeption von IT-Systemen, das erstellen von Angeboten, information über Finanzierungsmöglichkeiten und Abschluss von Verträgen, das beschaffen von Geräten, Hard- und Software sowie Dienstleistungen, der Einsatz von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle, installation und inbetriebnahme von IT-Systemen einschließlich Übergabe an den Kunden, die Vereinbarung und Durchführung von Serviceleistungen, Beratung und Schulung von Kunden und Benutzern sowie die Abrechnung von Auftragsleistungen.
Ausbildung
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Berufen sind fließend. Die Ausbildung berücksichtigt das - so gibt es bei der Ausbildung zwei etwa gleich große Blöcke: die Kernqualifikationen und die Fachqualifikationen.
Dabei sind die Kernqualifikationen bei allen IT-Berufen identisch. Ziel ist es, selbstständiges planen, durchführen und kontrollieren sowie das handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang zu fördern.
a) Die Kernqualifikationen
Die Vermittlung der Kernqualifikationen umfasst fünf Themenblöcke, die eine breite Wissensbasis bilden sollen:
1. Der AusbildungsbetriebThemen u.a.: Rechtsform und struktur des Betriebes, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Umweltschutz
2. Geschäfts- und leistungsprozesseThemen: Wirtschaftlichkeit, betriebliche Organisation, Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen,
kaufmännische Steuerung und Kontrolle
3. Arbeitsorganisation und -technikenThemen: Kommunikation, Information, Planung, Organisation, Teamarbeit
4. IT-Produkte und MärkteThemen: Einsatzfelder und Ttrends, Hardware, Anwendungen, Netze, Dienste
5. Herstellen und betreuen von SystemlösungenThemen: Analyse und Konzeption, Programmiertechniken, Installation, Konfiguration, Datenschutz,
Urheberrecht, Systempflege
b) Die Fachqualifikationen
Neben den Kernqualifikationen, mit denen alle IT-Berufe eine gemeinsame Grundlage haben, findet mit dem zweiten großen Baustein der Ausbildung - der Fachqualifikation - die Spezialisierung statt.
Die in der Ausbildung vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten umfassen unter anderem:
1. SystemtechnikThemen: Systemkomponenten, ergonomische Geräteaufstellung
2. InstallationThemen: Montagetechnik, Stromversorgung, Schutzmaßnahmen, Datensicherheit, Hard- und Softwaretests, Netzwerke
3. Serviceleistungen
4. Instandhaltung
5. Fachaufgaben im EinsatzgebietThemen: Produkte, Prozesse und Verfahren, Projektplanung, Projektdurchführung und Auftragsbearbeitung,
Projektkontrolle, Qualitätssicherung.
Voraussetzungen
Klar ist: wer Berührungsängste mit dem Computer hat, der sollte lieber woanders schauen. Ansonsten sollten diejenigen, die in diesem Beruf arbeiten wollen, folgendes mit bringen:
gute allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit
durchschnittliche Wahrnehmungsgenauigkeit und
-geschwindigkeit bei schriftlichem Material (Tabellen, Listen,Programmstrukturen auf Papier und Monitor)
durchschnittliches mündliches und schriftliches
Ausdrucksvermögen (unterweisen von Kunden, Anwendern und
Mitarbeiter)
logisch /schlussfolgerndes Denken und Einfallsreichtum
eine gewisse Belastbarkeit
gute Grundbildung
logisches Denkvermögen
Befähigung zum Planen und Organisieren
Kommunikationsfähigkeit (Teamwork/ auf Kunden zugehen)
Pioniergeist und Offenheit für neues
langfristige Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
Flexibilität und Mobilität
eigenverantwortliches aneignen von Fertigkeiten und Kenntnissen
interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und
kaufmännischer Tätigkeit
Neugier und Freude am Umgang mit Computern
Lust im Team, aber auch selbständig zu arbeiten
etwas handwerkliches GeschickZukunft
Die IT-Branche boomt mit jährlichen Umsatzsteigerungsraten zwischen 8 und 10 Prozent. 1999 dürfte der Umsatz auf mehr als 100 Milliarden Mark gestiegen sein. Die Betriebe suchen händeringend nach Fachkräften. Für den Bereich der betrieblichen Ausbildung tragen die neuen IT-Berufe dazu bei, die Fachkräftelücke zu schließen. Iinnerhalb der nächsten fünf Jahre könnte der Arbeitskräfteengpass in der Iinformationstechnik europaweit auf 1,6 Millionen Personen anwachsen. In Deutschland würden dann weit über 300.000 Spezialisten fehlen, wie Experten aufzeigen. Also: gute Karten für jeden, der in diesen Berufen die Ausbildung abgeschlossen hat!
ein paar Statistiken: http://www.bibb.de/
Berufsbild IT-Systemkauffrau/mann
T-System-Kaufleute stellen Kunden informations- und telekommunikationstechnische Lösungen zur Verfügung. Sie führen Projekte zur Einführung oder Erweiterung von informations- und telekommunikationstechnischer Infrastruktur in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht durch. IT-Systemkaufleute arbeiten vornehmlich in Vertrieb und Beratung, führen Serviceleistungen durch und stehen den Kunden als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Sie beobachten den Markt für informations- und telekommunikationstechnische Systeme und führen Marketingmaßnahmen durch.
Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Branchensysteme, Standardsysteme, technische Anwendungen, kaufmännische Anwendungen oder Lernsysteme.
Konkret bedeutet das: der berufliche Alltag der IT-System-Kaufleute umfasst - unter anderem! - die Analyse der IT-technischen Kundenanforderungen, die Konzeption von IT-Systemen, das erstellen von Angeboten, das informieren über Finanzierungsmöglichkeiten und abschließen von Verträgen. Dazu beschaffen Sie Geräte, Hard- und Software sowie Dienstleistungen, setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein, installieren IT-Systeme, nehmen sie in Betrieb und übergeben sie dem Kunden. Außerdem vereinbaren sie Serviceleistungen und führen diese aus, beraten und schulen Kunden wie Benutzer und rechnen Auftragsleistungen ab.
Ausbildung
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Berufen sind fließend. Die Ausbildung berücksichtigt das - so gibt es bei der Ausbildung zwei etwa gleich große Blöcke: die Kernqualifikationen und die Fachqualifikationen. Dabei sind die Kernqualifikationen bei allen IT-Berufen identisch. Ziel ist es, selbstständiges planen, durchführen und kontrollieren sowie das handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang zu fördern.
a) Die Kernqualifikationen
Die Vermittlung der Kernqualifikationen umfasst fünf Themenblöcke, die eine breite Wissensbasis bilden sollen:
1. Der Ausbildungsbetrieb
Themen u.a.: rechtsform und struktur des Betriebes, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Umweltschutz
2. Geschäfts- und Leistungsprozesse
Themen: Wirtschaftlichkeit, betriebliche Organisation, Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen,
kaufmännische Steuerung und Kontrolle
3. Arbeitsorganisation und -techniken
Themen: Kommunikation, Information, Planung, Organisation, Teamarbeit
4. IT-Produkte und Märkte
Themen: Einsatzfelder und Trends, Hardware, Anwendungen, Netze, Dienste
5. Herstellen und betreuen von Systemlösungen
Themen: Analyse und Konzeption, Programmiertechniken, Installation,
Konfiguration, Datenschutz, Urheberrecht, Systempflege
b) Die Fachqualifikationen
Neben den Kernqualifikationen, mit denen alle IT-Berufe eine gemeinsame Grundlage haben, findet mit dem zweiten großen Baustein der Ausbildung - der Fachqualifikation - die Spezialisierung statt.
Die in der Ausbildung vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten umfassen unter anderem:
1. Marketing
Themen: Marktbeobachtung, Marketinginstrumente, Werbung und Verkaufsförderung
2. Vertrieb
Themen: Vertriebstechniken, Kundenberatung
3. Kundenspezifische Systemlösungen
Themen: Analyse, Konzeption, Servicekonzepte
4. Auftragsbearbeitung
Themen: Angebotserstellung, Verträge, abrechnen von Leistungen
5. Fachaufgaben im Einsatzgebiet
Themen: Projektplanung, Projektdurchführung, Projektkontrolle und Qualitätssicherung
Vorraussetzungen
Aus den Aufgaben der Systemkaufleute wird schon deutlich: neben dem interesse für den Computer sollte auch Neigung zu kaufmännischen Aufgaben da sein -
denn Marketing, Vertrieb und der Umgang mit dem Kunden sind wesentliche Merkmale der Berufstätigkeit.
Was also sollten zukünftige IT-Systemkaufleute mitbringen? Nach der Erfahrung von anderen Azubis:
gute Grundbildung
logisches Denkvermögen
Befähigung zum Planen und Organisieren
Kommunikationsfähigkeit (Teamwork/ auf Kunden zugehen)
Pioniergeist und Offenheit für Neues
langfristige Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
Flexibilität und Mobilität
eigenverantwortliches aneignen von Fertigkeiten und Kenntnissen
interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und
kaufmännischer Tätigkeit
Neugier und Freude am umgang mit Computern
Lust im Team, aber auch selbständig zu arbeiten
gute Englischkenntnisse
Dazu noch ein hinweis: zwar werden offiziell keine Vorkenntnisse verlangt (laut Ausbildungsordnung) jedoch ist es sinnvoll, sich schon mit IT-Systemen und Programmen beschäftigt zu haben.
Zukunft
Die IT-Branche boomt mit jährlichen Umsatzsteigerungsraten zwischen 8 und 10 Prozent. 1999 dürfte der Umsatz auf mehr als 100 Milliarden Mark gestiegen sein. Die Betriebe suchen händeringend nach Fachkräften. Für den Bereich der betrieblichen Ausbildung tragen die neuen IT-Berufe dazu bei, die Fachkräftelücke zu schließen. Iinnerhalb der nächsten fünf Jahre könnte der Arbeitskräfteengpass in der Iinformationstechnik europaweit auf 1,6 Millionen Personen anwachsen. In Deutschland würden dann weit über 300.000 Spezialisten fehlen, wie Experten aufzeigen. Also: gute Karten für jeden, der in diesen Berufen die Ausbildung abgeschlossen hat!
ein paar Statistiken: http://www.bibb.de/
T-System-Kaufleute stellen Kunden informations- und telekommunikationstechnische Lösungen zur Verfügung. Sie führen Projekte zur Einführung oder Erweiterung von informations- und telekommunikationstechnischer Infrastruktur in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht durch. IT-Systemkaufleute arbeiten vornehmlich in Vertrieb und Beratung, führen Serviceleistungen durch und stehen den Kunden als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Sie beobachten den Markt für informations- und telekommunikationstechnische Systeme und führen Marketingmaßnahmen durch.
Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Branchensysteme, Standardsysteme, technische Anwendungen, kaufmännische Anwendungen oder Lernsysteme.
Konkret bedeutet das: der berufliche Alltag der IT-System-Kaufleute umfasst - unter anderem! - die Analyse der IT-technischen Kundenanforderungen, die Konzeption von IT-Systemen, das erstellen von Angeboten, das informieren über Finanzierungsmöglichkeiten und abschließen von Verträgen. Dazu beschaffen Sie Geräte, Hard- und Software sowie Dienstleistungen, setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein, installieren IT-Systeme, nehmen sie in Betrieb und übergeben sie dem Kunden. Außerdem vereinbaren sie Serviceleistungen und führen diese aus, beraten und schulen Kunden wie Benutzer und rechnen Auftragsleistungen ab.
Ausbildung
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Berufen sind fließend. Die Ausbildung berücksichtigt das - so gibt es bei der Ausbildung zwei etwa gleich große Blöcke: die Kernqualifikationen und die Fachqualifikationen. Dabei sind die Kernqualifikationen bei allen IT-Berufen identisch. Ziel ist es, selbstständiges planen, durchführen und kontrollieren sowie das handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang zu fördern.
a) Die Kernqualifikationen
Die Vermittlung der Kernqualifikationen umfasst fünf Themenblöcke, die eine breite Wissensbasis bilden sollen:
1. Der AusbildungsbetriebThemen u.a.: rechtsform und struktur des Betriebes, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Umweltschutz
2. Geschäfts- und LeistungsprozesseThemen: Wirtschaftlichkeit, betriebliche Organisation, Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen,
kaufmännische Steuerung und Kontrolle
3. Arbeitsorganisation und -technikenThemen: Kommunikation, Information, Planung, Organisation, Teamarbeit
4. IT-Produkte und MärkteThemen: Einsatzfelder und Trends, Hardware, Anwendungen, Netze, Dienste
5. Herstellen und betreuen von SystemlösungenThemen: Analyse und Konzeption, Programmiertechniken, Installation,
Konfiguration, Datenschutz, Urheberrecht, Systempflege
b) Die Fachqualifikationen
Neben den Kernqualifikationen, mit denen alle IT-Berufe eine gemeinsame Grundlage haben, findet mit dem zweiten großen Baustein der Ausbildung - der Fachqualifikation - die Spezialisierung statt.
Die in der Ausbildung vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten umfassen unter anderem:
1. MarketingThemen: Marktbeobachtung, Marketinginstrumente, Werbung und Verkaufsförderung
2. VertriebThemen: Vertriebstechniken, Kundenberatung
3. Kundenspezifische SystemlösungenThemen: Analyse, Konzeption, Servicekonzepte
4. AuftragsbearbeitungThemen: Angebotserstellung, Verträge, abrechnen von Leistungen
5. Fachaufgaben im EinsatzgebietThemen: Projektplanung, Projektdurchführung, Projektkontrolle und Qualitätssicherung
Vorraussetzungen
Aus den Aufgaben der Systemkaufleute wird schon deutlich: neben dem interesse für den Computer sollte auch Neigung zu kaufmännischen Aufgaben da sein -
denn Marketing, Vertrieb und der Umgang mit dem Kunden sind wesentliche Merkmale der Berufstätigkeit.
Was also sollten zukünftige IT-Systemkaufleute mitbringen? Nach der Erfahrung von anderen Azubis:
gute Grundbildung
logisches Denkvermögen
Befähigung zum Planen und Organisieren
Kommunikationsfähigkeit (Teamwork/ auf Kunden zugehen)
Pioniergeist und Offenheit für Neues
langfristige Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
Flexibilität und Mobilität
eigenverantwortliches aneignen von Fertigkeiten und Kenntnissen
interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und
kaufmännischer Tätigkeit
Neugier und Freude am umgang mit Computern
Lust im Team, aber auch selbständig zu arbeiten
gute EnglischkenntnisseDazu noch ein hinweis: zwar werden offiziell keine Vorkenntnisse verlangt (laut Ausbildungsordnung) jedoch ist es sinnvoll, sich schon mit IT-Systemen und Programmen beschäftigt zu haben.
Zukunft
Die IT-Branche boomt mit jährlichen Umsatzsteigerungsraten zwischen 8 und 10 Prozent. 1999 dürfte der Umsatz auf mehr als 100 Milliarden Mark gestiegen sein. Die Betriebe suchen händeringend nach Fachkräften. Für den Bereich der betrieblichen Ausbildung tragen die neuen IT-Berufe dazu bei, die Fachkräftelücke zu schließen. Iinnerhalb der nächsten fünf Jahre könnte der Arbeitskräfteengpass in der Iinformationstechnik europaweit auf 1,6 Millionen Personen anwachsen. In Deutschland würden dann weit über 300.000 Spezialisten fehlen, wie Experten aufzeigen. Also: gute Karten für jeden, der in diesen Berufen die Ausbildung abgeschlossen hat!
ein paar Statistiken: http://www.bibb.de/






